Vergleich Linse/Laser-OP

Bei vielen Fehlsichtigen besteht häufig der Wunsch gleich morgens wenn sie wach werden eine klare Sicht zu haben. Oft stellt sich dann die Frage ob eine Korrektur mittels Laser möglich ist. Ob man diesen Eingriff durchführen lassen sollte, muss natürlich jeder  für sich selbst abwägen. Trotzdem sollte man ein paar Dinge im Vergleich mit Kontaktlinsen berücksichtigen:

  • Es handelt sich noch immer um einen operativen Eingriff.
  • Der Laser entfernt gesundes Gewebe.
  • Als Nebenwirkung kann die Hornhaut dünn und instabil werden – besonders bei Korrekturen höherer Fehlsichtigkeiten. Dies kann zu schweren Komplikationen führen, z.B. irreguläre Vorwölbung, Trübungen oder im schlimmsten Fall  zu einer Transplantation der Hornhaut.
  • Die Möglichkeit der Stärken-Korrektur ist begrenzt. Kontaktlinsen haben ein viel größeres Spektrum der Korrektur.
  • Es können optische Nebenwirkungen auftreten, z.B. Lichterscheinungen im Dunkeln (=Halos), Kontrastverluste oder erhöhte Blendempfindlichkeit.
  • Beim üblichen Lasik-Verfahren werden die Nervenbahnen der Hornhaut durchtrennt, daher muss dem gelaserten Auge anfänglich massiv Tränenersatzmittel zugeführt werden, denn der eigene Nervenimpuls ist gestört. Mögliche Nebenwirkung: dauerhaft trockene Augen (Sicca- Symptomatik).
  • Bei späteren Änderungen der Stärke kann nicht unbegrenzt erneut gelasert werden. Kontaktlinsen werden einfach auf den aktuellen Stand bei einer Folgeversorgung optimiert.
  • Bei einigen Arbeitgebern dürfen nach einer Lasik  bestimmte Berufe nicht ausgeübt werden, z.B. Pilot bei der Lufthansa. 

FAZIT
Bevor sie eine Laser-Operation in Erwägung ziehen, empfehlen wir eine genaue Abklärung, ob alternativ eine Kontaktlinsen-Versorgung möglich ist. Daher bieten wir Ihnen an, sich kostenlos bei uns beraten zu lassen.

Leider gibt es noch immer viele Linsenträger mit Problemen beim Tragekomfort die sich einer Laser-Operation unterziehen, obwohl sie noch nicht alle Möglichkeiten einer optimalen Linsenversorgung ausgeschöpft haben.